VfB erkämpft Punkt bei Heimspiel

VfB Pfinzweiler   -   SpVgg. Dillweißenstein     2 : 2 (1 : 1)

Die Niederlage in Engelsbrand hatte das Team von Trainer Kurt Hoffmann unter der Woche aufgearbeitet und abgehakt, so dass man im Heimspiel gegen Dillweißenstein frei aufspielen und den nächsten Heimsieg feiern wollte.

 

Entsprechend motiviert begannen die Hausherren gegen zunächst überforderte Gäste und erspielte sich gleich zu Beginn sehr gute Einschuss-Chancen. Bis zur 15. Minute hätte der VfB so bereits 2:0 führen müssen, doch freistehend vor dem gegnerischen Torhüter schienen den Pfinzern die Nerven zu versagen. Stattdessen kam Dillweißenstein immer besser ins Spiel und nutzte eine unkontrollierte Abwehraktion von Pfinzweiler zur bis dahin glücklichen Führung. Die Gastgeber versuchten weiterhin, mit fußballerischen Mitteln gegen die körperbetonte Spielweise der Gäste dagegen zuhalten. Nach einer knappen halben Stunde Spielzeit wurde dies belohnt, denn Dominik Keller legte sehenswert per Hackentrick für Simon Fischer auf, der diese Möglichkeit nutzte und zum Ausgleich abschloss. Danach rieben sich beide Mannschaften in Zweikämpfen auf, so dass das Spielniveau etwas verflachte und bis zur Pause kaum noch gefährliche Aktionen zu verzeichnen waren.

Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild, viele Fouls, Nickeligkeiten und Fehlpässe prägten das Spiel. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Partie dann auch körperlich immer giftiger, wozu leider auch der leitende Unparteiische seinen Beitrag leistete. So wurde beispielsweise Marius Sprengel nach einem Sprint alleinstehend vor dem Torhüter wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurück gepfiffen, obwohl er, klar ersichtlich für Spieler und Zuschauer, deutlich aus der eigenen Spielhälfte startete. Dass der folgende Freistoß vom Schiedsrichter  ebenfalls in der Pfinzer Hälfte platziert wurde, setzte dem ganzen noch die Krone auf. So blieb es lange bei dem Unentschieden, bis die Gäaste kurz vor Schluss nach einem Eckball zum 1:2 kamen. Die Pfinzer waren kurz geschockt, doch wollten sich nicht mit der drohenden Niederlage zufrieden geben. So warf man alles nach vorne und wurde schließlich, nach einem Abstoß von Keeper Ziegler und der Ablage von Sprengel, durch den Ausgleichstreffer von Mario Mayer in der 88. Minute belohnt. Durch das späte Tor blieb es so bei einem glücklichen, aber über die gesamte Spielzeit betrachtet, verdienten Punktgewinn.

Das nächste Spiel bestreitet die Hoffmann-Elf beim Tabellenletzten in Calmbach. Der Gegner hat sich nach dem Abstieg aus der Kreisklasse A in den ersten Spielen sehr schwer getan, findet aber scheinbar langsam zurück in die Spur. Für Pfinzweiler kann der Anspruch dennoch nur ein Auswärtssieg sein, um Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.