Klarer Erfolg bei Spiel in Calmbach

1.FC Calmbach 2   -   VfB Pfinzweiler     1 : 5 (0 : 3)

Im Duell mit dem Tabellenletzten 1.FC Calmbach 2 konnte die VfB-Elf einen deutlichen Erfolg einfahren. Das Hoffmann-Team wurde dabei über weite Strecken seinem Anspruch gerecht und konnte gegen schwache Hausherren klar gewinnen.

Vom Anpfiff weg wollten die Gäste zeigen, dass der Tabellenstand auch auf dem Spielfeld klar zu erkennen ist und setzten die Hausherren von Beginn an unter Druck. So brachte Torjäger Dominik Keller seine Farben bereits nach sieben Minuten durch einen sehenswerten Fernschuss in Führung, womit der Knoten geplatzt schien. Pfinzweiler erspielte sich gegen die phasenweise überforderte Calmbacher Reserve gute Chancen und nutzte zwei weitere erneut durch Dominik Keller und durch Patrick Martin zur beruhigenden 3:0-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Grün-Weißen eigentlich vorgenommen, geduldig weiter zu spielen und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Leider wurden diese Vorgaben nicht vollständig umgesetzt, so dass Calmbach 2 plötzlich besser im Spiel war und auf Pfinzer Seite das Spielniveau deutlich sank. Die Spielerwechsel taten ihr Übriges dazu, dass der „rote Faden“ und die Spielstruktur etwas verloren wurde. Es dauerte so bis zur 70. Minute, ehe der eingewechselte Mario Mayer zum 4:0 einschoss. Nur fünf Minuten später gelang Calmbach dann sogar der Ehrentreffer, der sowohl dem nicht mehr 100 prozentigen Einsatz der VfB-Defensive als auch einer nicht geahndeten Abseitsstellung zugeschrieben werden muss. Den Schlusspunkt auf diese Partie setzte Marius Sprengel fünf Minuten vor dem Abpfiff mit seinem Tor zum 5:1 aus Pfinzer Sicht. 

So gewann der VfB Pfinzweiler letztendlich zwar hochverdient, muss sich aber gerade in der zweiten Halbzeit ankreiden lassen, dass man die Torchancen nicht konsequent genug ausgespielt hat. Im anstehenden Derby bei der Spielvereinigung Conweiler-Schwann 2 muss erneut eine ähnliche Leistung erbracht werden, um den Nachbarn zu schlagen und weiterhin „oben mitspielen“ zu können.