Gerechte Punkteteilung im Spitzenspiel
 
VfB Pfinzweiler   -   1. FC Schellbronn    1 : 1 (0 : 0)
 
Das Duell mit dem selbsternannten Aufstiegskandidaten aus Schellbronn sollte für die Pfinzer Elf zum erwarteten Härtetest werden. 
So begannen beide Mannschaften druckvoll und es entwickelte sich in der ersten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe. Der VFB-Pfinzweiler e.V. traf mit dem ersten gefährlichen Angriff den Torpfosten, musste einmal auf der Torlinie klären und bekam ein Tor wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt. Diese Entscheidung des Schiedsrichters wurde, zumindest von Pfinzer Seite, stark angezweifelt. Zu allem Überfluss musste Trainer Kurt Hoffmann nach 20 Minuten Torhüter Kevin Ziegler auswechseln, der nach einem Zusammenprall mit Knieproblemen nicht weiterspielen konnte. An dieser Stelle wünscht das VfB-Team eine gute Besserung.
 
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft und wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen. Schellbronn schaffte sich leichte Feldvorteile, ohne sich jedoch ganz klare Torchancen zu erspielen. Der VfB Pfinzweiler konterte brandgefährlich und erzielte nach 66 Minuten den Führungstreffer per Strafstoßtor von Alessandro Renzino. Mit dieser Führung im Rücken kämpften die Pfinzer gegen die anrennenden Gäste, die nun natürlich alles nach vorne warfen. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten wurden auf VfB-Seite zu hastig abgeschlossen oder nicht konzentriert zu Ende gespielt, weshalb das wohl entscheidende 2:0 nicht erzielt werden konnte. Der eingewechselte Torwart Stefan Rothenbücher reagierte mehrfach ausgezeichnet, konnte letztendlich den Treffer zum 1:1-Ausgleich kurz vor Schluss nicht verhindern.
 
So blieb es bei einer nicht unverdienten Punkteteilung, wodurch der VfB weiterhin ungeschlagen bleibt. Kämpferisch kann man dem Team wenig vorwerfen, allerdings sollten in den kommenden Spielen auch die spielerischen Stärken wieder zum Vorschein treten.