Heimniederlage zum Saisonabschluss

VfB Pfinzweiler   -   1.FC Alem. Hamberg     3 : 5 (2 : 3)

Die Pfinzer Mannschaft wollte sich im letzten Heimspiel gegen den feststehenden Aufsteiger aus Hamberg nochmals gut präsentieren und den Gästen die anvisierte Meisterschaft auf jeden Fall nicht kampflos überlassen. Da der Konkurrent Huchenfeld 2 bereits früher gespielt und über ein Unentschieden nicht hinausgekommen war, hätte dem Team aus Hamberg vor dem Anpfiff bereits ein Punkt gereicht.

Bei sengender Hitze zeigte die Gäste-Elf jedoch von Beginn an, dass man voll auf Sieg spielen wollte und so ließen sie die Grün-Weißen zunächst mit gefälligen Kombinationen laufen. Pfinzweiler stand zwar weitgehend sicher, doch die läuferische Intensität merkte man dem ein oder anderen Spieler früh an. Bei Ballbesitz Pfinzweiler zeigte sich jedoch, dass Hamberg keineswegs übermächtig war, denn durch Konterangriffe kam auch der VfB zu Torchancen. Nach knapp 15 Minuten konnte dann auf Pfinzer Seite erstmals gejubelt werden, denn Moritz Finkenzeller verwandelte einen abgeprallten Ball aus 18 Metern unhaltbar im Torwinkel. Nach einer kurzen Trinkpause und taktischen Anweisungen wollte der VfB an dieser Marschrichtung festhalten, doch direkt mit der ersten Attacke markierte der jederzeit gefährliche Angriff der Alemannia den Ausgleich. Wie bei diesem Tor, ging auch dem Hamberger Führungstreffer in der 34. Minute leider ein VfB-Defensivfehler voraus, was in dieser Runde vielleicht den großen Unterschied zu den Topteams gemacht hat. Das 1:3 kurz vor der Halbzeit zeigte auch einmal mehr, dass Hamberg durch guten Kombinationsfußball nicht zu unrecht auf dem ersten Tabellenplatz steht. In der Nachspielzeit bewiesen die Pfinzer, dass man sie nie abschreiben darf, denn Patrick Martin verwandelte einen quergelegten Freistoß zum 2:3.

Damit gingen die Hausherren zumindest mit einem Erfolgserlebnis in die Pause, was nach dem Seitenwechsel in ein aktiveres Spiel umgemünzt werden sollte. Hamberg zog sich etwas zurück, verfügte aber über die Klasse und auch die Abgeklärtheit, dass die Pfinzer Angriffe weitgehend unbeschadet überstanden wurden. Als die ersten Kräfte beim VfB dann endgültig zu schwinden schienen, reichte den Gästen ein blitzschneller Doppelschlag in der 53. und 54. Minute, um die Partie mit den Toren zum 2:5 zu entscheiden. In der Folgezeit klappte bei der Gästemannschaft mit der Meisterschaft vor Augen gefühlt alles, so dass die VfB-Akteure weiterhin unter Druck standen, doch durch einen tollen Konter, den Moritz Finkenzeller souverän abschloss, zumindest noch zum 3:5-Anschlusstreffer kamen.

So endete das letzte Spiel der Saison 2017/2018 leider mit einer Niederlage, doch mit dem vierten Tabellenplatz konnte eine weitere Saison  im oberen Bereich der Tabelle abgeschlossen werden. Dass es am Ende nicht nach ganz oben gereicht hat, lag mit Sicherheit zum einen daran, dass man gegen vermeintlich schwächere Teams viele Punkte unnötig liegen ließ und zum anderen auch daran, dass man quasi in jedem Spiel die Mannschaft auf mehreren Positionen umstellen musste. Über die Sommerpause und die Vorbereitungsspiele geht es für die Verantwortlichen nun darum, die feststehenden Abgänge zu kompensieren und für die anstehende Jubiläumssaison wieder eine schlagkräftige Truppe in Grün-Weiß auf den Platz zu bringen. Das ganze Team um Trainer Kurt Hoffmann dankt den zahlreichen Zuschauern und Sponsoren für die Unterstützung und hoffte darauf, diese auch in der kommenden Runde genießen zu dürfen.