Großer Kampf wird nicht belohnt

Die durch sehr viele Ausfälle dezimierte Mannschaft des VfB Pfinzweiler war sich bewusst dass eine schwere Aufgabe beim Tabellendritten SC Pforzheim bevorstand. Leider mussten im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Vorwoche gegen den 1. FC Steinegg ganze acht Spieler aus verschiedenen Gründen ersetzt werden.

 

In den letzten Wochen war oft das Problem, dass man die erste halbe Stunde verschlafen hatte. Dies machte die Mannschaft von Kurt Hoffmann an diesem Sonntag besser. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, das von sehr vielen Zweikämpfen bestimmt war. Dem VfB Pfinzweiler gelang es, den Kampf über die komplette Spielzeit anzunehmen. In der Defensive stand die Mannschaft um Abwehrchef Marius Sprengel sehr kompakt und agierte kompromisslos und in der Offensive konnten vor allem über die rechte Seite und den sehr spielfreudigen Neuzugang Yassine Ettamri immer wieder gefährliche Nadelstiche gesetzt werden. Gegen Ende der 1. Halbzeit spielte Yassine Ettamri Mittelfeldmotor Sebastian Peukert an der Strafraumgrenze frei. Dieser legte sich den Ball zurecht und schlenzte den Ball sehenswert aus spitzem Winkel unhaltbar ins Eck. Somit ging es mit einer nicht unverdienten Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit entwickelte der SC Pforzheim nun etwas mehr Druck. Dadurch ergaben sich auf der Gegenseite für die Pfinzer Elf immer wieder Kontersituationen bei denen meist im Abschluss entweder die letzte Konsequenz oder auch etwas Glück fehlten. In der eigenen Defensive hatten die Grün-Weißen allerdings auch das ein oder andere Mal bei knappen Abseits-Situationen und einem verschossenen Elfmeter das Glück auf ihrer Seite. Mitte der zweiten Halbzeit fiel dann doch der Ausgleichstreffer. Leider standen in dieser Phase keine Einwechselspieler mehr zur Verfügung. Umso näher es dem Spielende entgegen ging, spürte man immer mehr, dass der vorausgegangen Einsatz an die Substanz ging. In der 88. Minute gelang dem SC Pforzheim per Kopfball dann unglücklicherweise doch der Siegtreffer. Für die mannschaftlich geschlossene Leistung wäre ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen

Neben der Niederlage schmerzt aber vor allem der Verlust von Helge Lüdcke, der sein Comeback nach Kreuzbandriss schon nach 20 Minuten Spielzeit mit einer erneuten Knieverletzung beenden musste. Wir wünschen ihm von hier aus gute Besserung! Für die verbleibenden Spiele in diesem Jahr bleibt zu hoffen, dass sich die Kadersituation wieder etwas entspannt und zumindest der ein oder andere Einwechselspieler mehr zur Verfügung steht.